Review: Yellowcard – When you´re through thinking, say yes!

Yellowcard ist nicht etwa das musikalische Nebenprojekt von Maik Franz und Mark van Bommel, sondern eine Pop-Punk-Band aus Florida, die mir damals mit ihrem Album „Ocean Avenue“ im Jahre 2003 auffielen. Ein damals ziemlich neuer Mix aus Pop-Punk, unterstützt durch eine Violine machte aus Yellowcard schnell einen Geheimtipp. Doch irgendwie kam danach nie wieder etwas interessantes von den Jungs. Seitdem sind gute 10 Jahre vergangen. Man wurde älter und andere Bands tauchten auf, während Yellowcard ziemlich untertauchten und schließlich seit 2007 eine Schaffenspause einlegten.

Mit „When you´re through thinkink,say yes“ melden sich Yellowcard nun wieder zurück. Für großes Aufsehen dürfte dies aufgrund des Albums aber nicht sorgen. Nach 2003 klingt es nämlich nur noch selten was die Herren hier abliefern. Mit „For you and your denial“, dem besten Song des Albums, sind sie nah an der alten Stärke dran und auch „The sound of you and me“,„With you around“ und „Life of leavin home“ kann man sich anhören. Kann man, muss man aber nicht wirklich.

Es ist wie früher. Kommen Yellowcard mit Violine dahergebratzt, klingen sie immer noch interessant und man kann sich das gut nebenbei anhören. Gibt es aber keine Violine hält sich der Spaß echt mächtig in Grenzen. Und leider bleibt die Violine sehr oft im Koffer liegen. Tja, und was dann bleibt ist überschaubar gut. Dann bleibt leider nichts weiter als radiotauglicher Mainstream-Pop.  Und wenn Yellowcard dann auch noch langsam machen wie beispielsweise bei „Hang you up“ oder „Sing for me“, dann kann man das getrost ausmachen. Dann riechen die Jungs nämlich ganz penetrant nach „Charts-Scheiße“.

Schuster bleib bei deinen Leisten! Das möchte man Yellowcard zurufen. Konzentrieren sich Yellowcard nämlich auf das was sie am besten können, schnellen Pop-Punk plus durches Violinen-Geschrabbel, kann man sich das noch gut geben. Leider tun sie dies viel zu selten und gehen einem mit lahmarschigen Pop-Gedudel ziemlich schnell auf den Senkel. Ich bin nicht einmal enttäuscht, denn ich hatte sowieso nichts tolles erwartet. Und so ist es dann schließlich auch ein „Egal-Album“. Hast das mal gehört? Ne? Auch egal …

Highlights:
You and you´re denial klingt nach den guten alten Yellowcard

Lowlights:
Nur zehn Songs
Und davon noch mindestens sechs für die Tonne
Ohne Violine echt öde
Und die Violine kommt nur noch spärlich zum Einsatz

Fazit:
Yellowcard haben ausgefidelt.

Manuel sagt:
(5 von 10 Punkten)

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Manuel

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