Review: The Riot Before – The Riot Before (acoustic)

Mal vorweg: Ich bin ein Fan von Akustik-Sets bzw. von Unplugged-Konzerten. Allerdings in erster Linie in Bild und Ton. Ich kann für mich die Emotionen, von denen solche Akustik-Auftritte ja leben, einfach besser greifbar machen, wenn ich diese in den Gesichtern der Protagonisten ablesen kann. Mit reinen Akustik-Alben tue ich mich hingegen schon immer ziemlich schwer.

Die Bremer Plattenfirma Gunner Records betreut The Riot Before hier in Euroa. Von dieser Plattenfirma erhielten wir auch den Hinweis, dass wir uns diese EP mal anhören sollten. In ihrer Heimat  Amerika sind The Riot Before bei Paper & Plastick- Records unter Vertrag, und dass ist  momentan schon ein Gütesiegel. Sind sie hier doch in bester Gesellschaft von Red City Radio und The Blacklist Royals. Es bestand also keinerlei Zweifel, dass ich mich mit dieser EP, trotz Akustik, dann auch mal etwas auseinandersetzen würde.

The Riot Before machen in erster Linie Punk-Rock. Ihr letztes Album „Rebellion“  wurde letztes Jahr in Europa veröffentlicht und sie haben zu diesem Album grade eine Europatournee abgeschlossen.  Junge Wilde also noch, und somit dürfte die Akustik-EP quasi als Dankeschön an die europäischen Fans dienen. In Amerika ist die EP nämlich bereits seit 2009 erhältlich.

Und was ich auf dieser EP höre finde ich für ein Akustik-Album echt schwer in Ordnung. Die sieben Songs der EP sind gut zusammen kombiniert. Es geht fast ausgeglichen mal ruhig zu wie in „Fist buried in pockets“, „5 to 9“ oder „Words written over coffee“ und mal etwas dynamischer wie bei „Capillaries“ oder „Threat level midnight“. Gut anzuhören sind die Jungs um Sänger Brett Adams eigentlich immer. Natürlich wäre es noch interessanter gewesen, wenn ich die Songs im Original gekannt hätte. Dies wird sich wohl nun aber erst in Zukunft ergeben, denn das Interesse an der Band wurde zumindest geweckt. Einen kleinen Vorgeschmack zur Band gab es ja auch schon einmal in unseren DML-Charts.

Das Highlight stellt für mich „You can´t sexy dance to Punk Rock“ (wie wahr, wie wahr) dar. Auch dieser ist ein Vertreter der schnelleren Gangart. Kraftvoll vorgetragen macht mir dieser Song sogar im Akustik-Gewand ne Menge Spaß und lässt mich wie blöde aufs Autolenkrad eindreschen.

Das ist also alles ziemlich gut. Okey, ich bin hierdurch nun immer noch kein Freund von Akusik-Aufnahmen geworden. Aber die Jungs haben sicherlich das geschafft, wa sie mit dieser EP vorhatten; ich bin verdammt neugierig geworden und werde sicher in naher Zukunft mal einen Blick auf das 2010er Album „Rebellion“ werfen.

Hightlights:
You can´t sexy dance to Punk Rock

Lowlights:
Reine Akustik-CD … ist halt Geschackssache!

Fazit:
The Riot Before können die leisen Töne … ich bin gespannt auf die Lauten!

Manuel sagt:
(6 von 10 Punkten)
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Manuel

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