Review : The Ducky Boys – The war back home

Boston. USA. Eine Hochburg in Sachen Rock n´ Roll. Hier spielt sich eine Band fast unbemerkt, im Schatten der bekannten Bostoner Bands wie Dropkick Murphys oder The Mighty Mighty Bosstones, seit gut 15 Jahren die Finger wund. The Ducky Boys machen dabei gar nicht so viel anders als ihre deutlich bekannteren oben genannten Bands. So sieht es zumindest auf den ersten Blick aus. Doch was den Ducky Boys im Gegensatz zur befreundeten Konkurrenz fehlt wird bei meinem ersten Kontakt zur Band, dem Album „The war back home“ dann doch recht schnell deutlich.

Eingängikeit und Wiedererkennungswert! Zwei Dinge, die zumindest diesem Album völlig abgehen. Bei der Einholung von Informationen zu den Ducky Boys brachte ich in Erfahrung, dass diese beiden essenziellen Merkmale wohl erst auf „The war back home“ verloren gegangen sind. Die letzten Alben der Jungs sollen besser sein, so zumindest lautet der Tenor vieler anderer Musikseiten im Netz.

Hier geht es aber um das neueste Werk der Bostoner Rocker um Sänger Mark Lind. Und dieses haut mich nun wirklich überhaupt nicht vom Hocker. Eingängigkeit und Wiedererkennungswert gleich Null. Das ist das Todesurteil jeden Albums. Egal in welchem Genre. Egal von welchem Interpreten. Wenn mich ein Album nicht packt und das was ich vor einer Stunde gehört habe nicht mehr in meinem Kopf präsent ist, dann war es für die Tonne. So einfach ist das nämlich.

Und genauso geht es mir mit „The war back home“. So ganz vage habe ich noch einige Passagen von „Tortured soul“ und „City girl“ im Kopf. Das wären dann auch die einzigen Songs die leicht über dem Prädikat Mittelmaß verweilen. Das ist einfach viel zu wenig. Midtempo-Rock n´Roll regiert auf  „The war back home“. Überraschungen bleiben aus. Was helfen könnte wäre eine aussergewöhnliche Stimme, die den Songs etwas besonderes verleihen würde. Aber mit Mark Lind’s Gesang kann ich mich nicht wirklich anfreunden. Dieser ist passend, aber nichts besonderes für mich.

So säuselt die CD so vor sich hin. 08/15-Rock. Tut nicht weh, tut aber auch nicht gut. Kurz wird man mit „Bombs away“ noch von Reggae-Sound verwirrt. Leider reiht sich aber auch dieser Song qualitativ beim Rest ein.

Die Ducky Boys sind für mich demnach keine Alternative. Vielleicht ergibt sich irgendwann noch einmal die Chance in ältere Scheiben der Bostoner reinzuhören. Kaufen aber, werde ich mir von dieser Band sicher nichts mehr. Dafür fehlen Eingängigkeit und Wiedererkennungswert!

Highlights:
Solider Rock n´ Roll
Tortured Soul

Lowlights:
Zu viele 08/15-Stücke
Kein richtig guter Song

Fazit:
Aus Boston bin ich weit besseres gewohnt. Ich bleibe bei den anderen lokalen Bands.

Manuel sagt:
(5 von 10 Punkten)
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Manuel

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