Review: Royal Republic – We Are The Royal

Vor zwei Monaten habe ich beim Stöbern im Area4 Forum einen Thread gefunden, der dazu aufrief, die schwedische Band ROYAL REPUBLIC für’s Festival zu buchen. Irgendwie hatte ich da mit der Band da noch irgendeinen schrulligen, langweiligen Indie-Kram verbunden. Wieso auch immer … Heute muss ich unumwunden zugeben, dass diese Band mein absolutes Highlight für 2011 darstellt. Hier wird  das Beste von „The Hives“ und „Mando Diao“ mit einer Prise „Danko Jones“ vereint (und höre ich da etwas „Electric Six“?) und trotzdem kommt das erfreulich frisch und unverbraucht um die Ecke.


Von Beginn an wird ordentlich Spaß auf dem Album verbreitet und das zieht sich über alle 13 Songs bis zum Ende durch. Eine geile Nummer nach der anderen dröhnt da aus den Boxen. Es wird keine Pause gemacht, jeder einzelne Song knallt in schöner Geschwindigkeit und ohne großartige Schnörkel aus den Boxen. Richtig lässig das ganze, so mag ich das.
Songs wie Tommy Gun oder Full Steam Spacemachine haben sich bereits als amtliche Partyhits erwiesen, was aber auch für viele weitere Lieder des Albums gilt. Underwear und All Because Of You stehen da in nichts nach und laden zum moshen, tanzen und abfeiern ein. Augenzwinkernde Lyrics, die man bereits nach wenigen Durchgängen voller Inbrunst mitgröhlen kann, catchige musikalische Begleitung und kein unnötiges „in die Länge ziehen“ der Songs sorgen dafür, dass ich tatsächlich keinen richtig schlechten Song gefunden habe. Lediglich Oioioi fällt für mich ein ganz klein wenig gegenüber dem Rest des Albums ab. Insgesamt macht das aber 35 Minuten wirklich feinstes Liedgut und ist inzwischen ein fester Bestandteil all meiner Playlists geworden. Gut gemacht!

Highlights:
– Macht von Beginn an richtig Spaß
– Saucooler Schwedenrock der besten Sorte
– All Because Of You
– Full Steam Spacemachine

Lowlights:
– Hm …
– Vielleicht „Oioioi“

Fazit:
Das macht Spaß. Das will ich hören. Von vorne bis hinten ordentlich Druck, Schnelligkeit und Spaß. Wohl kein Album für die Ewigkeit, aber das stört mich nicht weiter.

Christopher sagt:
(10 von 10 Punkten)
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Christopher

Christopher mag Punkrock. Der darf auch gerne irische Wurzeln oder Trompeten haben. Auch Reibeisenstimmen sind super. Hin und wieder gehen sogar Elektro- und Alternative-Spielereien. Hauptsache irgendwo versteckt sich noch eine Melodie und es wird nicht bloß rumgebrüllt.

6 Responses

  1. Manuel sagt:

    Gut getroffen! Ich mag das Album auch richtig gerne. Die Jungs sind einfach so schweinecool,wie die arroganten Pissn… von Mando Diao gerne wären. Da machen wir ne schöne Feier aufm Area 4 🙂

  2. Vallo sagt:

    Ich stimme dir zu 100% zu. Als ich es nebenbei bei einem Kumpel auf einer Party gehört habe, bin ich der Band verfallen. Ich hab direkt als ich nach Hause kam einige Songs auf Youtube angehört und daraufhin mir das Album gekauft. Sobald sie in Bielefeld oder in der Umgebung mal ein Konzert haben, werde ich auf jedenfall dabei sein! Die Songs sind vom Anfang bis zum Ende der Knüller, ganz besonders „Underwear“!! Gute Laune garantiert, also kauft euch das Album!! *-*

  1. 9. September 2011

    […] der Bands haben wir auch schon mit einem Review bedacht, darunter die Knalleralben von Royal Republic und Red City Radio sowie die aktuellen Scheiben Broilers, Jennifer Rostock, Flogging Molly, […]

  2. 23. November 2011

    […] ein klein wenig zu langweilen. Ausgerechnet bei der Band, bei deren Album ich mich zu einer wahren Lobeshymne hatte hinreißen lassen. Was war […]

  3. 12. Juni 2012

    […] es noch nicht glauben kann, dass die Jungs so gut sind darf sich auch gerne nochmal Christophers Review […]

  4. 11. September 2012

    […] Auge und “The Royal” heimsten hier auf dasmusslauter mal eben so im Vorbeigehen die volle Punktzahl ein. Das war vor knapp 15 Monaten. Das Album finde ich auch heute noch großartig und ich habe die […]

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