Review: Jaya The Cat & The Forum Walters – Split EP

Zwischendurch muss es auch mal ein Quickie sein. Vor allem wenn er so gut ist wie dieser. Die Punkrocker von The Forum Walters (unlängst als erste europäische Band beim Label Paper & Plastick untergekommen) und die Reggae-Skapunks von Jaya The Cat haben sich zusammengetan und jeweils zwei schöne Songs auf dieser Scheibe Kollaboration verewigt.

Los geht’s mit dem No No Song, einem Ringo Starr Cover, den Jaya The Cat zur Jahreswende 2012/2013 schon mal rausgehauen haben, der offiziell aber noch als „unveröffentlicht“ gilt. Supertoller Song, der dir noch mal den Sommer aus deinen Boxen bringt. Schöner Offbeat-Sound, lustiger Text und schwupps ist die gute Laune garantiert. Unconditional Love macht gleich weiter. Schöner Beat, schöne Stimmung, man bleibt beschwingt und spürt auch hier in jedem Ton den Sommer. Deshalb mag ich Reggae-Ska so gerne! Der Song ist übrigens vom aktuellen Album der Band, The International Sound Of Hedonism, zu finden.

Und nun zu The Forum Walters. Die gehen bei ihren Songs ordentlich punkig zur Sache. Rightswing erinnert mal wieder zurecht daran, dass man sich ständig der braunen Spinner bewusst sein sollte („Your blindness, i don’t get it … I take a swing against the rightwing“). Dabei hat der Song auch noch einen schmissigen Beat. Einzig die Strophen wirken mir etwas zu unkoordiniert vorgetragen. Bridge und Chorus wissen dafür umso mehr zu gefallen. Honor & Fatherland beschließt diese kleine, aber feine Scheibe. Der Song kommt ein Stück rauer, aber dafür „aufgeräumter“ daher und ist für mich daher auch der stärkere Song und zeigt vermutlich ziemlich gut, warum gerade The Forum Walters bei Paper + Plastick Records landen konnen.

Highlights:
No No Song
Honor & Fatherland

Lowlights:

Fazit:
Die erste Hälfte ist der perfekte Soundtrack für den Sommer, die zweite Hälfte feinster Punkrock.
Zwar nur vier Songs, aber die sind durch die Bank ziemlich gut. Was will man mehr (außer natürlich: Mehr Songs)?

Christopher sagt:
8p(8 von 10 Punkte)
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Christopher

Christopher mag Punkrock. Der darf auch gerne irische Wurzeln oder Trompeten haben. Auch Reibeisenstimmen sind super. Hin und wieder gehen sogar Elektro- und Alternative-Spielereien. Hauptsache irgendwo versteckt sich noch eine Melodie und es wird nicht bloß rumgebrüllt.

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