Review: Blacklist Royals – Graveyard Shifts

Oooooh ooh ooh oooh , Brothers and Sisters!!! Verdammt nochmal! Mit einem Hit hatte ich auf der neuen EP Graveyard Shifts der Blacklist Royals nun überhaupt nicht gerechnet. Als ein richtig penetranter Ohrwurm erster Klasse erweist sich der erste Song der EP. Diese 1:50 Minuten, ja leider geht der Song nicht länger, habe ich mit Brothers & Sisters richtig Spaß. Eingängiger Refrain, straighter Rock mit Punkbeilage. Einfach ne astreine, kurzweilige Nummer. Herzlich Willkommen auf meiner heimischen Playlist!  

Graveyard Shifts ist eine aus sieben Tracks bestehende, überschaubare Ansammlung von Raritäten, B-Seiten und zwei akkustischen Nummern. Ich bin nie ein Fan von EPs gewesen.Grade wenn es um Raritäten und B-Seiten geht graut es mir schon vor dem ersten akkustischen Kontakt gewaltig. Selbst viele meiner Lieblingsbands haben schließlich schon echt miese EPs dieser Kategorie abgeliefert. Getreu dem Motto: „Ey Jungs, ich hab hier noch was auf dem Dachboden gefunden. Damit kann man doch Geld machen, oder wie oder was?“.

Bei den Royals verhält sich die Sache etwas anders. Sie haben schließlich letztes Jahr erst ihr Debüt Semper Liberi herausgebracht und touren sich rund um die Welt seitdem den Hintern wund. Demnach ist kaum Zeit an einem vollbepackten Nachfolger zu feilen. Denen verzeihe ich so eine EP sofort, grade wenn dann tatsächlich ein Highlight abzugreifen ist und die B-Seiten nicht irgendein liebloser Scheiß sind. 

Denn die restlichen sechs Songs sind allesamt total okey. Sicherlich keine Offenbarung, aber zumindest keine typischen B-Seiten. Die leisen Töne beherrschen die Blacklist Royals bei Bound & drawn und Twenty six & gone genauso wie ihre Midtempo-Nummern Riverside oder Would you love me still. Ihrem Stilmix aus Punk,Rock und eine gehörige Portion Folk und Country bleiben die Royals, wie auf ihrem Erstlingswerk Semper Liberi, treu.

Trotzdem gefiel mir die Band auf dem Longplayer noch eine Ecke besser. Deshalb möchte ich allen hier auch noch mal Semper liberi ans Herz legen. Wer das dann gut findet darf ohne weiteres zögern bei Graveyard shifts zugreifen.

Highlights:
Brothers & Sisters

Lowlights:
Man merkt schon noch warum es die Sachen nicht aufs Album schafften oder in Zukunft schaffen sollen.

Fazit:
Absolut okey für eine EP. Ich freue mich auf das nächste Album!

Manuel sagt:
 (6 von 10 Punkten)
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Service (Youtube-Videos):
Brothers & Sisters

Manuel

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