Kurzreview: Nothington – All in

Nothington ist die Band um Jay Nothington, seines Zeichens Ex-Mitglied der Punkband Tsunami bomb. Das Album „All in“ datiert bereits aus dem Jahre 2007 und kam mir erst vor wenigen Tagen zu Ohren. Ungerechterweise hat die Welt von Nothington so wenig Notiz genommen wie von Crystal Pepsi. Dabei sind Nothington gar nicht so übel.

Tsunami Bomb waren also Geschichte und Jay Nothington, ausgestattet mit einer Stimme, die wie eine zwanzig Jahre alte, nie geölte Kettensäge klingt, brachte einfach als Frontmann seine eigene Band „Nothington“ an den Start.
Nothington rocken! Gar keine Frage! Die Gitarren schrammeln und Jay Nothington röhrt wie ein Hirsch zur Brunftzeit. Die Stimme von Jay Nothington ist definiv das Erkennungsmerkmal der Band. Dieser Herr klingt mit jedem Song dem Tod ein Stückchen näher. Das interessanteste am Album ist eigentlich, ob es den nächsten Song auf dem Album überhaupt noch gibt, oder Jay sich heimlich verabschiedet hat während der zweisekündigen Trackpause. Spannend ist das, ich sag es euch. Aber mal im ernst. „All in“ hat mit dem Opener „Where I stand“ nen richtig dickes Brett, und mit „The bottom line“ und „The last time“ zumindest zwei dicke Äste im Gepäck. Der Rest ist Rock-Rauhfasertapete. Alles, nur nicht glatt. Aber halt auch nicht so richtig interessant, spätestens nach mehreren Stunden nicht mehr. Klar ist, Nothington muss man laut hören. Sonst kicken die nicht richtig. Also ab ins Auto, voll aufdrehen und Gesichter der Passanten beobachten, während Jay Nothington in deinem Auto stirbt.

Fazit:
Lebt denn der alte Nothington noch ? Jaaaa … er lebt noch.

Manuel sagt:
(6 von 10 Punkten)
Die Leser sagen:

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Manuel

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1 Response

  1. 21. März 2012

    […] beschäftige ich mich bereits in einem meiner ersten Reviews überhaupt. Der Text zum Album All in hielt sich damals allerdings in einem ziemlich überschaubarem Rahmen, denn so richtig etwas […]

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