Google Music Timeline

Google hat seinen eigenen Musikdienst „Play Music“ dazu genutzt, um die Popularität einzelner Musikstile grafisch aufzubereiten. Für die Google Music Timeline wurden die Musikbibliotheken der Google Play Music User analysiert und die heute enthaltenen Stile, Interpreten und Alben zeitlich eingeordnet. Der Clou daran: Man kann den dargestellten Genre-Zeitstrahl über seine Subgenres bis auf einzelne Künstler mit seinen Alben herunterbrechen. So erfährt man zum Beispiel, dass im Bereich Punk vom Ende der 1970er Jahre vor allem The Clash und The Ramones auch heute noch angesagt sind (http://research.google.com/bigpicture/music/#ALTERNATIVE_INDIE%2CPUNK) und Anfang der 90er vor allem The Offspring und Green Day herausragen. Bis Mitte der Nullerjahre hielt sich Punk konstant, doch seitdem sinkt der Anteil kontinuierlich. Die neuen Bands sind in den Bibliotheken der Google Play Music User also offensichtlich noch nicht angekommen 😉

Zusätzlich ist es über die Suchfunktion möglich, einzelne Interpreten und Alben angezeigt zu bekommen. Ist schon interessant, wie sich die Popularität der Interpreten anhand der Veröffentlichungsdaten einzelner Alben ablesen lässt. Green Day zum Beispiel kam nie mehr an die Popularität ihres Dookie-Albums heran, wenn man den Google-Nutzern glaubt, die vor allem das Album in ihren Bibliotheken haben. Das Big Picture Team von Google wird die Daten wöchentlich aktualiseren und bietet so eine sich ständig anpassende Datensammlung über den aktuellen Musikgeschmack seiner User. Unter dem Zeitstrahl gibt Google einen Überblick, über die im (Sub)Genre enthaltenen Alben und gibt den Benutzern (natürlich) auch gleich die Möglichkeit, dass Album zu kaufen. In einem Blogpost gibt das Team von Big Picture ein Beispiel zur Nutzung der Music Timeline. Viel Spaß beim Stöbern!

Christopher

Christopher mag Punkrock. Der darf auch gerne irische Wurzeln oder Trompeten haben. Auch Reibeisenstimmen sind super. Hin und wieder gehen sogar Elektro- und Alternative-Spielereien. Hauptsache irgendwo versteckt sich noch eine Melodie und es wird nicht bloß rumgebrüllt.

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