Das musste lauter: Rise Against – Siren Song Of The Counter Culture

Das dritte Album von RISE AGAINST aus dem Jahr 2004 Siren Song of the Counter Culture bringt die Band in die erste Punkliga. Idealistisch und mit Mut zum Engagement spielen sie gegen das Elend in der Welt an. Viele der zwölf Lieder haben dabei weltanschauliche Themen als Inhalt.

Der Opener der Jungs aus Chicago State of the Union ist gleich ein gewaltiger Brecher. Hier zeigt sich sofort die gebrochene und trotzdem klare Stimme von Sänger Tim McIlrath. Hardcorepunker werden begeistert sein. Knapp zwei Minuten pure Wut macht Lust auf mehr. RISE AGAINST schaffen es auf hohem Niveau viele Dinge in einem Song zu kombinieren. Sowohl textlich und stimmlich als auch was die Tempowechsel angeht ist Paper Wings eines der besten Lieder des Albums. Die einzigartige Mischung aus Harmonie und Härte sowie der tolle Refrain bei Give it all fordern dann endgültig jeden Hörer zum Mitsingen auf. Bereits heute ist dieser Song einer der Klassiker des neuen Jahrtausends.

Vielen guten Platten geht spätestens jetzt die Puste aus. Das ist hier anders. Das folgende Dancing for Rain ist sehr stimmig. Textlich rüttelt es auf und kommt musikalisch mit viel Power und Tempo daher. Nach der einfühlsamen Ballade Swing Life Away kommt das Album mit dem mitreißenden Knaller Rumors of my Demise have been Greatly Exaggerated schließlich zur Ruhe. Fast alle Songs sind facettenreich, gehen geradewegs nach vorne und haben ihre eigene Geschichte. Der Hörer bekommt Melodien geliefert die mit unglaublicher Energie im Ohr landen. RISE AGAINST und ihr Idealismus sind eine Bereicherung für das Genre. Siren Song of the Counter Culture das beste Beispiel.

Dieser Beitrag stammt von Michael und wurde ursprünglich auf seinem eigenen Blog veröffentlicht. Ausgewählte musikalische Beiträge übernehmen wir auf dasmusslauter.

Christopher

Christopher mag Punkrock. Der darf auch gerne irische Wurzeln oder Trompeten haben. Auch Reibeisenstimmen sind super. Hin und wieder gehen sogar Elektro- und Alternative-Spielereien. Hauptsache irgendwo versteckt sich noch eine Melodie und es wird nicht bloß rumgebrüllt.

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