Das musste lauter!: Mad Caddies – Duck and cover

Duck and Cover war mein erster Kontakt mit der Band Mad Caddies und dürfte im Jahre 1998 erfolgt sein. Zeitgleich mit Less than Jake brachten die Jungs den Ska mit Trompetenunterstützung in mein Musikleben. Aber Mad Caddies bereicherten ihren Punkrock auch mit allerhand anderer Musikstile. So hörte man auf Duck an Cover auch viel Reggae- und Dixieland-Jazz-Einflüsse sowie Schwenker in den Melody-Harcore-Bereich. Für jeden etwas möchte man meinen.

Eines der bekanntesten Lieder der Band befand sich mit Monkeys auf Duck and Cover. Ein immer wieder gern gehörter Song auf eigentlich jeder Feier der Jugendzeit bei dem man sich auch gerne zum Affen machte. Auch die üblichen Verdächtigen wie Road Rash, No hope, The Gentleman oder Macho Nachos waren auf diesem herrlichen Longplayer vertreten.

Was die Caddies alles auf dem Kasten haben zeigte aber vor allem der Song One Shot. Hier ist wirlich von Reggae und Jazz bis später von Punk und Ska alles vertreten. Es zeigt wunderbar die ganze Bandbreite der Band, die sie bis heute beibehalten hat. Bei Mad Caddies weiß man nie so recht was einen beim nächsten Song erwartet. Das benannte One Shot war mit fast fünf Minuten für Caddies-Verhältnisse ein echtes Laufzeit-Monster. Während hier gute vier Minuten gejazzt wurde drehten sie in der letzten Minute noch mal komplett auf und machten den Song zum Partyfeger. Große Klasse, damals wie heute. Evergreen sagt man da wohl zu.

Manuel

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