Abramowicz – Call the Judges & Generation (Review)

Independent Blues Punk mit American Heartland Rockmusik Attitüde. Aus Hamburg. Perfekte Beschreibung für das, was die fünf Jungs von Abramowicz auf dieser „9-Track Doppel-EP“ abliefern. „Album“ konnten oder wollten sie es wohl nicht nennen. Nachvollziehbar, da vier Tracks bereits 2015 auf der Generation-EP drauf waren und daher hinlänglich bekannt sein dürften.

Nicht bekannt? Dann schieb ich mal folgendes vorweg:
Die „Call The Judges & Generation“-EP kann man bedenkenlos jedem ans Herz legen, der auch nur ein bißchen was übrig hat für Bands wie (die guten alten) The Gaslight Anthem oder Red City Radio, Arliss Nancy und all die anderen Konsorten (ein Hauch von Perdition und Beatsteaks weht z.B. auch immer mit). Dafür sorgt einerseits die rauchige Stimme des Sängers und anderseits diese ehrliche handgemachte Rockmusik, die gekonnt zwischen Punk, Rock und Blues hin- und herpendelt.

Vor allem „Celebration Day“ und mein persönliches Highlight „Polaroid“ fetzen richtig und reihen sich mühelos zwischen die Songs der Genregrößen ein. Und das beste: Auch mit den beiden neuen Tracks „Edith“ und „High Seas“ beweisen Abramowicz, dass ihr Weg noch lange nicht zu Ende sein muss. Da könnte in den kommenden Jahren Großes auf uns zu kommen.

Damit weiß die Doppel-EP mit beinahe der Hälfte der Songs schon zu überzeugen. Dass der ältere Song „Pablo“ auch heute noch nicht zündet und ich bei „Call The Judges“ immer hart am Skip Knopf hänge, stört da nur wenig. Zumal auch „Bluetown“ oder „Across The River“ nach anfänglicher Irritation doch noch die Kurve kriegen und gut nach vorne gehen.

Highlights:
Celebration Day
Edith
Polaroid

Lowlights:
Pablo
Call The Judges

Fazit: Die Hamburger Antwort auf das, was wir alle mal von Gaslight Anthem erwartet haben.

Christopher sagt:  8p    (8 / 10 Punkte)

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Christopher

Christopher mag Punkrock. Der darf auch gerne irische Wurzeln oder Trompeten haben. Auch Reibeisenstimmen sind super. Hin und wieder gehen sogar Elektro- und Alternative-Spielereien. Hauptsache irgendwo versteckt sich noch eine Melodie und es wird nicht bloß rumgebrüllt.

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