Meilensteine der Vergangenheit: Green Day – Nimrod

„Nimrod“ von Green Day kaufte ich mir irgendwann 1998 eher aus Mangel an Alternativen. Ich ging eines Tages in den Plattenladen meines nicht Vertauens, so möchte ich ihn mal nennen, denn dieser hatte eigentlich nie die CDs da die man suchte. Da man aber kein Auto hatte zu dieser Zeit und es keine Alternative in der Umgebung gab musste man ja dorthin. Und so war es  wie immer. Ich schaute durch die Ragale und fand … nichts! Ich fragte den Experten nach Millencolin, Offspring, Lagwagon etc… und erhielt nur ein Achselzucken! Was dann aber kam sollte mein musikalischen Leben bereichern: „ Green Day haben ein neues Album draussen. Das müsste doch passen!“

Green Day? Lange nichts mehr von gehört! Nach dem Megaerfolg von Dookie konnte schon der Nachfolger „Insomniac“ nicht mehr an das Debütalbum heranreichen, zumindest kommerziell gesehen nicht. Insomniac war okey, aber rechtfertigte nun nicht grade den Kauf von „Nimrod“, zumindest nicht mit dem begrenzten Taschengeld.  Schließlich ließ ich mich doch belabern vom Waschmaschinen-Experten und legte schließlich die CD zu Hause ein. Und der Ahnungslose hatte tatsächlich Recht behalten.

„Nice guys finish last“, ja das gefällt mir. Klingt nach Green Day, ist Green Day! „Hitchin´ a ride”, welches noch heute auf jeder Party funktioniert, stellt die Weichen früh auf Hammeralbum. Richtig gut finde ich langsamere Stücke wie „Worry rock“ und „The Grouch“, man wusste ja gar nicht wir gut Billy Joe Armstrong singen kann. Und es kommen noch weitere Hits. Neben „Hitchin´a ride“ kommt auch „King for a day“ auf meine Top 50 der besten Partybretter ever. Abgerundet wird das Album schließlich vom späteren Welthit und MTV Music Award Gewinner „Good Riddance (Time of your life)“, welches mich bis heute begleitet und selbst unplugged von meinem Freundeskreis auf meiner Hochzeit gespielt wurde. Wenn das mal nicht ein Lied für die Ewigkeit ist dann weiß ich auch nicht …

Die hier nicht genannten Songs konnte man alle sehr gut hören. Das Nimrod lief gefühlte tausend Mal einfach nur durch bei mir. Ein Album für fast jede Situation und fast jede Gefühlslage. Nerven tat es nie, geholfen hat es mir hingegen oft.

Manuel

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