das musste lauter! Mad Caddies – Just One More

Das vierte Album Just One More der Mad Caddies aus dem Jahr 2003 war langsamer und nicht mehr ganz so punkig wie die Vorgänger. Der Ska Sound der Männer aus Kalifornien bot besonders bei dieser CD einen Abwechslungsreichtum, wie er in diesem Genre selten zu hören ist.

Nicht umsonst gilt die 1995 gegründete Gruppe bis heute als eine der talentiertesten im Stall von Fat Wreck Chords. Der Stilmix der 15 Lieder auf Just One More ist einzigartig. Die Mad Caddies überschreiten dabei die Punkgrenzen und bauen alles ein, was ihnen gefällt. Ruhigere Melodien und krachende Passagen bieten eine perfekte Mischung. Von ernsteren Reggaetönen in Drinking for eleven, über geniale Bläser in Villains bis zu Ansätzen von Zirkusmusik im Partykracher Leavin ist alles vertreten. Die Songtexte sind eingängig und mitsingbar und stehen der musikalischen Vielfalt in nichts nach. Wobei der Schwerpunkt schon bei den bekannten Partythemen liegt.

Der Hörer kann entweder genüsslich chillen oder ungehemmt das Tanzbein schwingen. Es macht riesen Spaß der Band bei ihrem gute Laune Ska-Sound zuzuhören. Auch diesen Sommer werden deshalb wieder zahlreiche Tracks den Weg in meine Playlist finden.

Bis heute ist Just One More vielleicht das beste Ska-Punk Album dieses Jahrtausends. Jeder Song ist auf seine Weise sehr stark. Einen wirklichen Tiefpunkt hat das Album nicht.

Michael schreibt auf seinem Blog über Dies&Das. Die musikalischen Beiträge übernehmen wir zeitnah auf dasmusslauter.

Christopher

Christopher mag Punkrock. Der darf auch gerne irische Wurzeln oder Trompeten haben. Auch Reibeisenstimmen sind super. Hin und wieder gehen sogar Elektro- und Alternative-Spielereien. Hauptsache irgendwo versteckt sich noch eine Melodie und es wird nicht bloß rumgebrüllt.

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